Deutscher Autorenverbund

Ratgeber, Verlage & Agenturen

Seriöse Verlage

Wenn ein Autor sich auf Verlagssuche begibt, dann kommt er, in diesem Zeitalter, um Suchmaschinen nicht herum. Aber die hier aufgelisteten Verlage sollte man aufmerksam untersuchen, denn nicht alle sind seriös. Seit längeren beobachten wir eine für Jungautoren beunruhigende Entwicklung; In den Suchergebnislisten stehen zumeist die Bezahlverlage ganz oben.


Finger weg von Verlagswerbung in Suchmaschinen

Zugegebenermaßen ist es nicht leicht, einen passenden Verlag zu finden und viele unerfahrene Autoren, greifen auf die Erstbesten zurück, die von der Suchmaschine ausgespuckt werden. Dies kann wortwörtlich nach hinten losgehen, wenn man sich die Verlage nicht genau anschaut.

Hierzu verweisen wir auf einen anderen Beitrag, der sich mit den sogenannten Bezahl- oder Druckkostenzuschussverlagen beschäftigt.

Da dieser Beitrag sich jedoch ausschließlich um seriöse Verlage bewegen soll, unterscheiden wir auch diese. Es gibt an erster Stelle die großen und absolut seriösen Verlage, die man schon alleine beim durchstreifen von gut bestückten Buchhandlungen finden kann. Verlagsnamen die so häufig vorkommen, müssen wohl perfekt sein. Doch auch an dieser Stelle sei gesagt, dass man schon ein Meisterwerk geschrieben haben muss, um bei diesem einen Verlagsvertrag bekommen zu können.

Man muss sein Handwerk sehr gut verstehen oder als Schreiberling auf die Welt gekommen sein. Es wird bei diesen Verlagen, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, zu einer Absage kommen.


Die großen Verlage

Wenn Sie sich entscheiden, es bei großen Verlagen zu versuchen, dann sollten Sie folgende Punkte beachten.

  • Stellt Sie sich auf eine lange Wartezeit ein. Es kommt nicht selten vor, dass eine Absage erst nach mehr als einem Jahr kommt. Die Lektoren dort bekommen eine Menge Manuskripte zugesandt und die normale Lektoratsarbeit gibt es ja auch noch.
  • Sollten Sie eine Zusage bekommen, müssen Sie damit rechnen, dass bis zum Erscheinen des Buches noch einmal 1-2 Jahre vergehen, denn die bekannten Verlage planen ihr Programm immer schon für Monate im Voraus. Dieser Weg ist also nichts für Ungeduldige.
  • Haben Sie natürlich das große Los gezogen, und ein solcher Verlag gibt ihnen eine Chance, dann schlagen Sie zu. Einen besseren Start für ihre Karriere als Autor gibt es nicht.
  • Gerne greifen große und bekannte Verlage auf fertige Werke aus dem Ausland zurück, da diese bereits Bestseller in dem jeweiligen Land waren, und eine Übersetzung einfach weniger Arbeit bedeutet, als einem unbekannten Schreiberling eine Chance zu geben. Dieser Weg ist als schwer bis unmöglich einzustufen und auf „Deutschland sucht den Bestsellerautor" wollen wir uns nun auch nicht herablassen.


Was bleibt uns also übrig?

Genau, wir fangen ganz klein an, wie es sich gehört. Es gibt wesentlich mehr kleinere und trotzdem erfolgreiche Verlage als man anzunehmen wagt.

Gerade diese Verlage sind unsere Stärke und stehen einem Autoren ebenso mit Rat und Tat zur Seite. Aus diesem Grund, führt der deutsche Autorenverbund nicht nur die Großen, sondern auch die eher unbekannten Verlage, Klein- oder Familienverlage, in der Verlagsübersicht mit auf.

Die Wahrscheinlichkeit, bei einem solchen seriösen Kleinverlag unter zukommen, ist weitaus realistischer anzusehen, als bei einem großen. Dabei steht ein Kleinverlag, in Erfahrung und Wissen, dem großen, in nichts nach.

Wer sich für den Weg, über einen Kleinverlag zu verlegen entschließt, hat größere Chancen auf eine Veröffentlichung. Schauen Sie sich aber vorher die Verlage genau an.


Sind die Bücher bei Libri und Co gelistet?

Libri ist hier nämlich ein wichtiger Punkt der darüber entscheidet, ob euer Buch im normalen Buchhandel bestellbar ist, da viele, um nicht zu sagen, fast alle Buchhändler mit Libri zusammenarbeiten. Sollten Sie eine Zusage von einem kleinen Verlag bekommen, dann sollte der Vertrag genau durchgelesen werden, bevor Sie unterschreiben. Was in einem Vertrag enthalten sein muss, finden Autoren unter diesem Beitrag.

Sämtliche Verlage, die wir Ihnen in der Verlagsübersicht oder unter den Genre anbieten, sind getestet, seriös, unterbreiten einen Verlagsvertrag und bezahlen sogar den Autoren. So wie es sein sollte.

Für die Autoren, denen es nur darum geht, das eigene Buch in Händen halten zu können, eignet sich Book on Demand eher als ein klassischer Verlag.