Deutscher Autorenverbund

Ratgeber, Verlage & Agenturen

Das Anschreiben

Das Anschreiben muss Fehlerfrei geschrieben sein. Sollten sich hier Fehler einschleichen, wird der Lektor das Manuskript erst gar nicht in die Hand nehmen, und mit einer Absage zurückschicken. Den Inhalt des Manuskripts sollten Sie in nur wenigen Worten, mehr als überzeugend, darstellen.

Nachfolgend finden Sie einige Beispiele, die nicht in ein Anschreiben gehören:

  • bereits im Anschreiben für gewisse Fehler und Schwachstellen im Manuskript entschuldigen;
  • den eigenen Text hoch lobend anpreisen, denn Bekannte, Freunde, Familie und Arbeitskollegen fanden den Text grandios.


Ebenso sollten folgende Fehler vermieden werden:

  • Originale, am Besten noch mit handschriftlichen Notizen versehende Ausfertigungen einzusenden;
  • Gebrannte CDs, Disketten oder USB Datenträger einzureichen, anstatt auf gewünschte Ausdrucke zurückzugreifen;
  • Manuskripte zu versenden, die nun überhaupt nicht zum Verlagsprogramm passen;
  • Das ganze Manuskript einzusenden, anstatt auf den häufig anzutreffenden Wunsch der Verlage einzugehen, nur 30-100 Seiten zur Verfügung zu stellen.


Sollte es tatsächlich zu einer höchstseltenen „Begründeten" - Ablehnung kommen, verwehrtet diese so gut es geht, und nehmt Euch die Zeit zu reifen. Den größte Fehler den ein unerfahrener Autor machen kann, liegt im beantworten dieser Ablehnung.

Jeder ist auf einem Gebiet ein Spezialist, manche werden es noch und andere werden es wohl nie. Jedenfalls diskutiert man nicht bei einer Ablehnung über den persönlichen Stil oder seiner Schreibweise. Wenn es dem Lektor nicht zusagt, hat dies ganz gewiss einen Grund.

Auf Grund zahlreicher Autoren, vor allem mit teilweise akademischen Titeln, die sich mit den Lektoren ein Briefgefecht leisteten, werden Ablehnungen nicht mehr begründet. Hoffen wir auf Besserung dieser Situation.